Selbststeuernde Prozesse in Logistiknetzwerken
Märkte unterliegen einem stetigen Wandel. Immer schneller und umfangreicher ändern sich die Bedingungen, was einen beträchtlichen Einfluß auf logistische Systeme hat.
So entstehen aufgrund der Globalisierung immer mehr global verteilte Logistiknetzwerke, die durch ein mehrstufiges Zuliefer- und Distributionsnetzwerk gekennzeichnet sind. Weiterhin führt der Wandeln vom Verkäufer hin zum Käufermarkt zu kürzeren Produktzyklen, woraus u.a. eine Erhöhung des Transportvolumens sowie der Frequenz resultiert. Diese beiden Beispiele sollen die Problematik heutiger Logistiksysteme widerspiegeln.
Die so entstandene Komplexität und Dynamik können von den konventionellen Systemen nicht mehr verwaltet werden. Aus diesen Gründen wird in der Forschung ein Paradigmenwechseln von der Fremdsteuerung hin zur Selbststeuerung forciert.
Die Selbststeuerng ist durch eine dezentrale Koordination autonomer logistischer Objekte in einer heterarchischen Organisationsstruktur gekennzeichnet. Weiterhin wird die Entscheidungsfuktion direkt auf das betrachtete (logistische) Objekt verlagert. Erreicht wird diese Autonomie durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien wie z.B. Radio Frequency Identification (RFID) oder Sensornetzwerken.
Innerhalb des Forschungsthemas wird die Eignung dieses neuen Paradigmas innerhalb von Logistiknetzwerken untersucht.
Ansprechpartner: Martin Roth







