RIM (abgeschlossen)
Das Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und prototypische Erprobung eines intelligenten, extrem belastbaren Produktkennzeichnungssystems auf Basis von RFID- Lösungen für Anwendungen in der Anlagen- und Fördertechnik.
Zur Sicherung der Funktionalität dieser Technik, aber auch aus Gewährleistungsgründen, werden an die Instandhaltung, Wartung und Reparatur hohe Anforderungen gestellt. Ein besonderes Augenmerk besteht darin, dass der Instandhaltungsprozess entsprechend den Herstelleranforderungen erfolgt und z. B. nur Originalverschleißteile und keine minderwertigen Plagiate zum Einsatz kommen.
Darüber hinaus sollten die spezifischen Wartungs- und
Instandhaltungsmaßnahmen dokumentiert und jederzeit nachvollziehbar
sein. Zudem erleiden immer mehr Hersteller von Markenprodukten als
Folge von nachgeahmten Produkten einerseits Imageschäden und
andererseits große finanzielle Verluste.
Durch die besonderen Eigenschaften der RFID-Technologie können
Instandhaltungs-, Wartungs- und Reparaturprozesse überwacht und
kontrolliert sowie der Plagiatschutz unterstützt werden.
Die besondere wissenschaftlich–technische Herausforderung besteht
darin, dass kein RFID-System für die vorgesehenen speziellen
Einsatzbedingungen, wie:
- metallische Umgebung,
- Feuchtigkeit,
- starke Verschmutzungen (Anbackungen),
- hohe Temperaturen bei der Materialaufarbeitung und
- Korrosionsbeschichtung
auf dem Markt angeboten wird und zuverlässig über einen langen
Zeitraum funktionssicher ist. Für diese „rauen“ Einsatzbedingungen gibt
es zurzeit kein Know-how bzw. eine ausgereifte Lösung.
Die vorgesehene technologische Entwicklung beabsichtigt, metallische
Bauteile mit RFID-Transpondern auszustatten um sie jederzeit
rückverfolgen zu können. Eine besondere Herausforderung besteht darin,
die Transponder möglichst unsichtbar in die metallische Umgebung
des Bauteiles zu integrieren.
Ansprechpartner: Dipl. Wirtsch.-Inf. Martin Roth
Dieses Projekt wurde zum Projekt des Monats Oktober 2011 gewählt







