Firewall-Systeme
Watchguard Firebox X5500e
Zum Schutz der Server und dem Netzwerk wurde die
Hochleistungsfirewall "Watchguard Firebox X5500e" implementiert.
Die Firewall hat die Aufgabe Netzwerke bzw. einzelne
Hosts vor Angriffen aus anderen Netzwerken zu schützen. Die Anwendungen
des IWI sind sehr vielfältig. Für die Konfiguration muss denoch ein
Kompromiss zwischen maximaler Sicherheit und maximaler Zugänglichkeit
geschlossen werden. Die optimale Konfiguration ist daher nur nach
ausgiebiger Erörterung möglich. Durch die vorher vom Administrator
festgelegten komplexen Sicherheitsrichtlinien steuert die Firewall,
welcher Netzwerkverkehr zugelassen oder blockiert
wird.
Der passierende Netzwerkverkehr wird zudem auf Schadcode überprüft.
Verhalten sich einzelne Rechner gegenüber dem Netzwerk unregelmäßig,
erkennt die Firebox dies und blockiert so den eingehenden
Datenverkehr.
Unified Threat Management-(Firewall-)Lösung (UTM) wie die Watchguard
Firebox bieten außerdem umfassenden Schutz gegen Spyware, Trojaner,
Bots, Viren, Spam uvm.
Durch ständige Updates wird sichergestellt, dass auch neu erkannte Bedrohungen innerhalb kürzester Zeit durch die UTM-Lösung erkannt und blockiert werden.
Die Firebox X5500e ist mit 8 Netzwerkschnittstellen ausgerüstet, die an verschiedene Netzwerke angebunden werden können. Es wird dabei zwischen dem unsicheren, öffentlichen Anschluss, einem vertrauten Anschluss für die interne Kommunikation, einem Management-Anschluss, einer vertrauten, sogenannten demilitarisierten Zone, sowie noch weiteren optionalen Anschlüssen unterschieden.
Panda Gatedefender
Diese Virus-Wall wurde zum Schutz des Exchange-Server
des
IWI angeschafft. Der
Exchange-Server ist der strategisch wichtige Netzwerkpunkt, welcher zum
Senden und Empfangen von E-Mails sowie aller Art von Web-Content
genutzt wird. Hier setzt der GateDefender an, er schützt das System
bevor Viren den Komunikationsserver erreicht haben. Verschlüsselte
Verbindungen werden dann in zweiter Instanz durch Symantec Antivirus
for Exchange von Schadsoftware bereinigt.
- Auto-Updates. Die Signaturdatei wird alle vier Stunden aktualisiert.
- Kompletter Schutz. Scan der am häufigsten verwendeten Protokolle (HTTP, SMTP, POP3, IMAP4, FTP, NNTP).
- Anti-Spam. Blockt unerwünschte Mails, bevor sie das Netzwerk erreichen.
- Web-Filterung. Zugriff auf Webseiten bzw. unangemessene Inhalte sind kontrollierbar.
- Content-Filterung. Blockt potenziell gefährliche Inhalte.
- Hohe Skalierbarkeit und Load-Balancing. Passt die Scan-Kapazität an das Gesamtvolumen des Netzwerkverkehrs an.
- Detaillierte Reports und anpassbare Warnmeldungen
- ein Echtzeit-Monitoring des Netzwerkverkehrs und der Aktivitätsstatistiken des Antivirus-Schutzes.
Virtuelle Firewall des URZ der Universität Leipzig
Das URZ bietet für Institute der Universität Leipzig die Möglichkeit, eine virtuelle Firewall auf URZ-Hardware zu betreiben. Dabei handelt es sich um ein Spezial-System auf den Backbone-Routern. Mehrere Firewall-Instanzen können so parallel betrieben und unabhängig voneinander verwaltet werden. Das URZ stellt die Grundkonfiguration bereit, die die Administratoren des jeweiligen Instituts individuell den Bedürfnissen anpassen. Die technische Umsetzung mit einem Cisco Switch Catalyst 6500 und Cisco 7600 Series Routers Firewall Services Module
Ansprechpartner: G. Hennig, U. Tönjes, Universitätsrechenzentrum der
Universität Leipzig







